Ferienhaus auf Møn

Zwischen Kreidefelsen und Naturschauspielen

Die Insel Møn bietet Besuchern ein wahres Naturwunder: die imposanten Kreidefelsen. Zwischen Falster und Seeland wird die kleine Insel gerne übersehen, zählt aber ebenso wie Lolland zu den beliebtesten Ferienregionen Dänemarks. Møn liegt ein wenig abseits am östlichen Zipfel des Landes, doch die beeindruckende Küstenlandschaft ist vielen Urlaubern die lange Anreise wert.

Ein besonderer Reiz liegt für viele in der entspannenden Abgeschiedenheit: Auf Møn fühlen sich alle wohl, die dem Alltag entfliehen wollen. Familien, die ihren Kindern einen unbeschwerten Aufenthalt in naturbelassener Umgebung ermöglichen möchten, aber auch Paare und Senioren, die dem Großstadtrummel den Rücken kehren. Sogar Outdoor-Fans werden bei Radtouren und Übernachtungen unter freiem Sternenhimmel nicht enttäuscht.

Ferienhaus auf Møn – auf den Spuren von Günter Grass

Ein Blick auf die unfassbar schöne Beschaffenheit der Insellandschaft – und schnell wird klar, dass Künstler viel Inspiration für ihr kreatives Schaffen finden. Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass verbrachte jahrzehntelang seinen Urlaub im Ferienhaus in Ulfshale und verfasste dort Werke wie "Der Butt" und "Die Rättin".

Die Abgeschiedenheit und unvergleichliche Ruhe suchen Jahr für Jahr zahlreiche Urlauber, die dem Großstadtlärm entkommen wollen. Ein Ferienhaus auf Møn ist ein idealer Zufluchtsort, an dem Du dem Alltagsstress entfliehen und neue Kraft und Energie sammeln kannst. Obwohl die Ortschaften recht beschaulich sind, findest Du in den Ferienhaus-Anlagen alles, was Du zum Entspannen brauchst. Die Ferienhäuser sind bestens ausgestattet und meist in unmittelbarer Nähe zum Meer.

Felsklippen und Kreidemalerei: Schönheiten von Møn

Die Steilküste Møns Klint hat eine besondere Attraktion zu bieten: Mit seinen 128 Metern ist der Dronningenstol der höchste Felsen der Klippen, die sich über zwölf Kilometer erstrecken. Je nach Lichteinfall bieten die Kreideklippen ein tolles Naturschauspiel und erstrahlen in fast blütenreinem Weiß. Die Dimensionen der Steilküste zeigen sich bei einem Spaziergang am Fuß der Felsformationen – ein einmaliges Erlebnis für Freunde der unberührten Natur. Bei der Wanderung ist ein wenig Vorsicht geboten, den Sicherheitshinweisen solltest Du unbedingt folgen. Die Kreide ist über 75 Millionen Jahre alt, gelegentlich lösen sich Brocken von der Felswand. Auch oberhalb der Steilküste führen Wanderwege durch Wälder und über Wiesen.

Wer nach dem beeindruckenden Erlebnis mehr über die Entstehung der Gesteinsformation erfahren möchte, kann sich im nahegelegenen GeoCenter Møns Klint in Borre informieren. Dort kommen auch Kinder auf ihre Kosten, denn anhand von Modellen wird die Entwicklung von Flora und Fauna anschaulich erklärt. Schließe Dich einer geführten Klippenwanderung an und erlebe die einzigartige Natur. Gutes Schuhwerk und ein gewisses Maß an Fitness sind von Vorteil, denn der Weg führt über einige Treppen bergauf und bergab.

Konzerte und Kalkmalereien auf Møn

Etwas nördlich von Møns Klint befindet sich Liselund Slot. Das Miniaturschlösschen wurde 1792 erbaut und mit einem entzückenden Reetdach versehen. Der Schlosspark wird Ende Juli zur Anlaufstelle für Klassik-Liebhaber: Bekannte Sänger geben vor der königlichen Kulisse anspruchsvolle Konzerte.

Kreide spielt auf Møn noch an anderer Stelle eine große Rolle: In einer Reihe von Kirchen findest Du sehenswerte mittelalterliche Kalkmalereien, die in Nordeuropa zu den besten Kunstwerken ihrer Art zählen. Der wohl bekannteste Schöpfer dieser Fresken ist der Elmelunde-Meister, seine Kreationen kannst Du in der Elmelunde Kirke, der Kelby Kirke und der Fanefjord Kirke bewundern.

Unweit der Fanefjord Kirke befinden sich prähistorische Dolmengräber, die von frühzeitlichen Siedlungsgebieten zeugen. Die Grabstätte Grønsalen ist mit 100 Metern Länge eine der größten Dänemarks. Dafür ist der Runddolmen Sømarkdyssen vermutlich die Grabstätte mit der schönsten Aussicht.

Møn: Bonbonfabriken und kleine Zeitreisen an zauberhafte Orte

In Møns Inselhauptort Stege stößt Du auf das alte Stadttor Mølleporten, das aus Überresten einer alten Burgmauer aus dem 16. Jahrhundert besteht. Ein Bummel durch den Hafen und die Einkaufsstraße der Stadt endet für Naschkatzen und Familien oft in der Bonbon-Fabrik Møn Bolcher, in der Du bei der Herstellung der Süßwaren zusehen kannst und sogar probieren darfst.

Naturfreunde sollten sich einen Besuch des Vogelschutzgebiets von Nyord nicht entgehen lassen. Das Inselchen entstand aus einem eiszeitlichen Moränenhügel und ist über Dämme und Brücken mit der Hauptinsel verbunden. Eine unberührte Landschaft lockt mit weitläufigen Marschwiesen und einer artenreichen Fauna. Landwirtschaft und die Fischerei bestimmen dort noch den Alltag der Einwohner – für Besucher ein kleiner Ausflug in frühere Zeiten, denn Dein Auto musst Du vor den Pforten des Ortes abstellen. Zu Fuß setzt Du Deine kleine Zeitreise durch das historische Dorf fort.

Møn mit dem Rad

Die abwechslungsreiche, naturbelassene Landschaft erkundest Du am besten mit dem Fahrrad. Zwar gibt es größtenteils gut ausgebaute Straßen, doch an viele versteckte Orte kommst Du nur zu Fuß – oder eben mit dem Zweirad. Die Insel hat ein paar sanfte Hügel, die bei einer Radtour hin und wieder ein wenig Muskeleinsatz erfordern. Nichtsdestotrotz macht die Inselrundfahrt an der frischen Luft gleich doppelt Spaß und der Ausblick auf der 18 Kilometer langen Panoramarute entschädigt für jede Anstrengung.

Ein Besuch am Strand: Südsee-Feeling inklusive

Auch wenn Møn wegen seiner Kreidefelsen berühmt geworden ist, findest Du auch wundervolle Strandabschnitte entlang der Küste. Besonders die Strände im Nordwesten laden Familien mit Kindern zum Baden ein. Ulvshale verbreitet mit einer traumhaft schönen Küstenlandschaft wahres Südsee-Feeling.

Der südliche Teil muss sich ebenfalls nicht verstecken: Die Strände zwischen Klintholm Havn und Råbylille Strand sind ein hervorragende Badeorte für Kinder. Das Wasser ist flach und friedlich, und weicher Sand sorgt für unbeschwertes Strandvergnügen.

Einmalig schön: Sternenhimmel und Milchstraße über Møn

Umgeben von Meer, mitten in der Natur und über Dir nur der unendliche Himmel mit funkelnden Sternenkonstellationen: Inselbesucher sollten sich den Blick in die Sterne nicht entgehen lassen. Vor allem im Norden rund um Nyord und an den Kreideklippen bietet sich Dir in klaren Nächten ein Naturschauspiel, wie Du es nur an wenigen Orten in Mitteleuropa erleben wirst.

Da keine künstlichen Lichtquellen die dunkle Nacht erhellen, funkeln die Sterne am Himmel in einer ungesehenen Intensität. Genieße den Ausblick und entdecke die Milchstraße! Bei einer organisierten Führung erfährst mehr über die verschiedenen Sternzeichen.

Anreise nach Møn

Wie alle Inseln Dänemarks ist auch Møn mit der Fähre gut zu erreichen. Da die Gewässer zwischen den Inseln recht schmal sind, ist die Anreise mit dem Auto über die verschiedenen Brücken die einfachere Alternative. Über Bogø gelangst Du über einen Damm nach Møn, eine weitere Brücke führt von Kalvehave Sogn über den Ulvsund. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Vordingborg auf Seeland. Von dort aus kommst Du mit dem Bus nach Stege.

Lass Dein Auto am besten an Deinem Ferienhaus stehen und starte die Erkundungstour mit dem Fahrrad. So lernst Du auch die abgelegenen Küstenabschnitte und nicht befahrbare Landschaften kennen.